Verfasst von: haverdan | Juni 19, 2008

Einsatzmöglichkeiten für Computer im Biologieunterricht

Für den Einsatz von PC`s bietet der Biologieunterricht diverse Möglichkeiten. Zum ersten ist an dieser Stelle das Internet zu nennen. Dank verschiedenster Suchmaschinen lässt sich heute Information zu unterschiedlichsten Themen recherchieren. Eine Möglichkeit ist das Biologie Lexikon, das eine gezielte Stichwortsuche vorsieht. Hierbei ist eine genaue Arbeitsanweisung von Seiten des Lehrers erforderlich. Dieses Lexikon hat auch ein Forum, wo Schüler Fragen stellen können, die von anderen Benutzern beantwortet werden. Zur weiteren Recherche steht das Wissenschaftsportal zur Diskussion, das allerdings nur Artikel auf Englisch enthält und somit Schüler eher abschrecken könnte. Zudem sind einige Artikel kostenpflichtig und so für den Unterricht nicht geeignet. Vorteilhaft ist die Aktualität der Beiträge.

Eine weitere Möglichkeit der Verbindung des PC´s im Bio-Unterricht ist die Simulation biologischer Prozesse. Sie stellen letztere in vereinfachten Filmen dar.  Hierbei sind  ergänzende Erläuterungen des Lehrers unabdingbar, zumal die Simulation in Englisch ist.

An dieser Stelle lässt sich sagen, dass die ersten beiden Optionen des PC Einsatzes sich eher zum besseren Verständnis von Sachverhalten eignen und die letztere Möglichkeit zur Veranschaulichung von Prozessen.

Das Webquest ZOOquest besticht durch sein kinderansprechende Aufmachung, die zur aktiven Teilnahme motiviert. Die Kinder werden spielerisch dazu gebracht, sich biologische Artenkenntnisse anzueignen.

Verfasst von: sn1101 | Juni 19, 2008

Internetrecherche

Der Einsatz des Computers im Biologieunterricht zur Internetrecherche erachten wir nur für sinnvoll, wenn es sich um ein vorher eingegrenztes Teilgebiet einer Unterrichtseinheit handelt.

Die Schüler lernen dabei den allgemeinen Umgang mit dem Internet. Sie arbeiten selbstständig und können ihre Ergebnisse sofort und selbstständig kontrollieren. Bei der Recherche lernen die Schüler aus einer Vielzahl an angebotenen Seiten, die für sie wichtigen auszuwählen.

Vorteile der Internetrecherche:

- Schüler arbeiten selbstständig

- Computereinsatz steigert die Motivation

- Selbstkontrolle ist möglich durch z.B. Spiele, Quiz,….

- schnelles Finden von Informationen

- evtl. Veranschaulichung der Infos durch Simulationen / Animationen

Nachteile der Internetrecherche:

- Unvollständigkeit der Informationen

- Häufig kostenpflichtig

- Hoher Zeitaufwand bei der Auswahl geeigneter Seiten

Der Lehrer führt dabei in das Thema ein. Ansonsten hält er sich im Hintergrund und übernimmt eher eine helfende und beratende Funktion.

Allgemein ist es für Lehrer schwierig die Aktivitäten aller Schüler gleichzeitig im Internet zu kontrollieren.

Verfasst von: bekki05 | Juni 19, 2008

WebQuests

Sehr gut im Unterricht umzusetzen.

Wenig Zeitaufwand für uns als Lehrer, da alles schon vorbereitet ist.

Die Schüler setzen sich selbst mit dem Thema auseinander und zeigen nachher, was sie erarbeitet haben.

Der Lernerfolg ist groß.

Hohe Motivation durch mediale Darstellung am Computer.

Verfasst von: nena24 | Juni 19, 2008

Computereinsatz sinnvoll!?

Der Einsatz von Computern (Internet) im Biologieunterricht ist kritisch zu betrachten.

Zum einen eignet er sich im Besonderen zur Visualisierung von Vorgängen/Prozessen, zur Lernüberprüfung, zur selbstständigen Recherche, sowie für das eigenständige Lernen im “offenen Unterricht” oder zuhause. Für die Schüler wirkt der Einsatz sehr motivierend und erweitert die Grundkompetenz des Umgangs mit dem Computer. Besonders im Hinblick auf die Zukunft ist dies ein nicht zu vernachlässigender Faktor.

Jedoch birgt der Computereinsatz auch einige Nachteile. So ist zum Beispiel in Frage zu stellen, ob das Lernziel durch die Arbeit mit dem Computer erreicht wurde. Das Internet bietet unzählig viele Information, deren Richtigkeit nicht immer garantiert ist. Desweiteren kann es für Schüler schwierig sein, wichtige von  unwichtigen Informationen herauszufiltern. Auch lassen sich Schüler gerne von anderen ‘websites’ ablenken, wodurch das eigentliche Ziel verloren geht.

Die Aufgabe des Lehrers vor des Computereinsatzes ist es, sich konkrete und klare Fragestellungen, sowie Arbeitsanweisungen zu überlegen. Während des Einsatzes fungiert er als Aufsichtsperson und Moderator und bietet Hilfestellungen bei etwaigen Problemen. Auch sollte am Ende einer solchen Stunde die Sicherung der Lernziele stehen.

Verfasst von: toenchen | Juni 19, 2008

zur Lernsoftware “Prisma Biologie”

Wenn im Unterricht ein Thema behandelt wurde, bietet es sich zur Wiederholung oder Klausurvorbereitung  an, das Programm in Partnerarbeit zu bearbeiten.

Neben kurzen Informationen gibt es Übungsaufgaben, in denen die SchülerInnen ihr Wissen anwenden und umsetzen müssen. Das Programm gibt eine direkte Rückmeldung an die SchülerInnen, ob sie die Aufgabe richtig gelöst haben oder nicht und zeigt an, wo der Fehler gemacht wurde.

Im Voraus muss das Thema schon behandelt und Fachbegriffe eingeführt worden sein.

Während der Bearbeitung steht der Lehrer für Fragen zur Verfügung. Er sollte kontrollieren, ob auch alle SchülerInnen die Aufgaben bearbeiten und sie richtig verstanden wurden.

Verfasst von: bekki05 | Juni 19, 2008

Lernspiel: Ernährung

Als Lehrer müssen wir hier darauf achten, dass sich die Schülerinnen und Schüler auch mit dem Lernihnalt auseinandersetzen.

Bei diesem Spiel besteht die Gefahr, dass die Schüler sich nicht mit den Fragen auseinandersetzen, sondern nur den Spaßfaktor betrachten. Unser Verbesserungsvorschlag wäre, dass die Energie des Männchens bei falsch beantworteten Fragen rapide sinkt!

Für Erholungssstunden, nach Klassenarbeiten oder vor den Ferien bietet sich dieses Spiel als gute Auflockerung an.

Verfasst von: tanbio | Juni 19, 2008

Lernspiel Ernährung

Spiel ist witzig, man lernt aber recht wenig über die richtige Ernährung, da man irgendwann jegliche Nahrung aufsammelt, nur um ein bisschen Energie zu bekommen.

Außerdem liest man sich die Antworten auf die Fragen nicht  mehr durch, da man lieber weiterspielt.

–> Der Lerneffekt ist nicht sehr groß, kann man aber als Belohnung für gute Mitarbeit etc. einsetzen.

Verfasst von: arminroth | Juni 19, 2008

Planspiele

Tornados in Amerika, Dürren in Europa, die Polkappen schmelzen und an der Nordsee kann man mittlerweile besser Urlaub machen als auf Mallorca. Wenn man sich auf der Welt umschaut, erkennt man wie eklatant sich unser Verhalten auf die Umwelt auswirkt. Umso wichtiger ist es, unsere Schüler zu einem verantwortungsvollen Handeln zu bewegen. In der Umwelterziehung gilt es, das Wissen, das wir vermitteln, so aufzubereiten und mit Leben zu füllen, dass die Schüler sensibilisiert werden und in den entsprechenden Situationen richtig handeln.

Aber genau dort liegt das Problem. Im Unterricht können wir den Schülerinnen und Schülern nur von den Zusammenhängen menschlichen Fehlverhaltens und dessen Auswirkungen auf die Umwelt in einem dynamischen System erzählen, entsprechende Erfahrungen können wir dadurch aber nicht ersetzen (wir alle kennen das berühmte Beispiel der heißen Herdplatte). Aber wie soll und kann es den Schülern und Schülerinnen ermöglicht werden, direkte Erfahrungen zu machen? Umweltprobleme entstehen nicht über Nacht, sondern sind Ergebnisse jahrzehntelangen Fehlverhaltens. Sie entwickeln sich schleichend und unbemerkt über Generationen. Für die Schüler und Schülerinnen ist es deshalb schwer, einen Kausalbezug zu den verursachenden Faktoren herzustellen.

Computersimulationen können hier eine Brücke zwischen den realen Erfahrungen und den zur Kenntnis gebrachten Zusammenhängen schlagen. Die Schüler und Schülerinnen können mit Systemen experimentieren, die sich in der Wirklichkeit nur über Jahrzehnte verändern. Dabei lernen sie das Wesen komplexer dynamischer Systeme besser zu verstehen. Eine solche Möglichkeit bietet zum Beispiel die Gruppensimulation „Fish bancs“.

Hierbei führen die Schüler in Gruppen fiktive Fischereiunternehmen. Jede Gruppe versucht durch Fangstrategien und Erweiterung der Fangflotte das Ziel „Maximierung des Gewinns unter Berücksichtigung nachhaltiger Strategien“ zu erreichen. Meist stehen die Gruppen schon nach einigen Spielrunden vor einem bankrotten Unternehmen und einer zerstörten Natur.

Die Schüler und Schülerinnen erleben, wie Menschen angesichts begrenzter Ressourcen in einen konkurrierenden Wettbewerb geraten und gerade dadurch die Umwelt zerstören.

Außerdem erkennen sie, wie schwierig es ist, natürliche Systeme in ihrer Dynamik zu erkennen und Anzeichen kritischer Umweltveränderungen rechtzeitig wahrzunehmen.

  • Verwendung als Notizbuch und Surftagebuch (Surfergebnisse werden schnell zwischendurch oder auch für länger ins Blog gestellt)
  • Sammeln von Ideen und interessanten Links
  • Nutzen als Diskussionsforum zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen
  • Dokumentieren von schulischen und unterrichtlichen Aktivitäten wie Schullandwochen, Ausflügen, Projekten durch Text und Fotos.
  • Präsentation von Projektarbeiten
  • Erstellen von Portfolios. Weblogs können Lernentwicklungen und –fortschritte über ein Unterrichtsjahr oder länger zeigen.
  • Zum „Abholen“ von Arbeitsaufträgen und als Startportal: Die Lehrperson stellt Arbeitsaufträge, z. B. für „Webquests“ auf das Klassenblog, die Ergebnisse können ebenfalls im Blog zusammengefasst werden.
  • Im Deutschunterricht: Durch Schreiben von Geschichten, Gedichten, Berichten und Reportagen wird die sprachliche Ausdrucksfähigkeit entwickelt. Parallel läuft eine therapeutische Funktion, weil Erfahrungen, Erlebtes und Gefühle reflektiert werden. Durch die Kommentar- und Feedbackfunktion, d. h. durch Reaktionen von anderen auf den Text kommt es zur Auseinandersetzung über Inhalt und Form.
Verfasst von: biokollektiv | Juni 16, 2008

Was sind Weblogs eigentlich?

Auf eine kurze Frage folgt eine kurze Antwort:

Ein Weblog ist eine Website, die regelmässig mit meist persönlich gefärbten Beiträgen aktualisiert wird und diese Beiträge in umgekehrter chronologischer Reihenfolge auflistet.

 

Welche Funktionen hat ein Weblog?

Ein Weblog dient zahlreichen Zwecken.

  • Es dient zur Weitergabe von Neuigkeiten in regelmässiger Zeitfolge.
  • Es dient der Diskussion dank der Kommentarfunktion.
  • Es dient dem Wissensaustausch.
  • Es dient der Sammlung und dem Austausch von Web-Links.
  • Es dient dem Aufbau und der Pflege von persönlichen Kontakten.
  • Es dient der Präsentation von eigenen Artikeln und Arbeiten.

 

Ein kurzes einführendes Video:

 

Weblogs verständlich erklärt

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