Der Einsatz von Computern (Internet) im Biologieunterricht ist kritisch zu betrachten.
Zum einen eignet er sich im Besonderen zur Visualisierung von Vorgängen/Prozessen, zur Lernüberprüfung, zur selbstständigen Recherche, sowie für das eigenständige Lernen im „offenen Unterricht“ oder zuhause. Für die Schüler wirkt der Einsatz sehr motivierend und erweitert die Grundkompetenz des Umgangs mit dem Computer. Besonders im Hinblick auf die Zukunft ist dies ein nicht zu vernachlässigender Faktor.
Jedoch birgt der Computereinsatz auch einige Nachteile. So ist zum Beispiel in Frage zu stellen, ob das Lernziel durch die Arbeit mit dem Computer erreicht wurde. Das Internet bietet unzählig viele Information, deren Richtigkeit nicht immer garantiert ist. Desweiteren kann es für Schüler schwierig sein, wichtige von unwichtigen Informationen herauszufiltern. Auch lassen sich Schüler gerne von anderen ‘websites’ ablenken, wodurch das eigentliche Ziel verloren geht.
Die Aufgabe des Lehrers vor des Computereinsatzes ist es, sich konkrete und klare Fragestellungen, sowie Arbeitsanweisungen zu überlegen. Während des Einsatzes fungiert er als Aufsichtsperson und Moderator und bietet Hilfestellungen bei etwaigen Problemen. Auch sollte am Ende einer solchen Stunde die Sicherung der Lernziele stehen.